Anreise Malediven & Ankunft „Amari Havodda“

Maledieven während einer Pandemie?

Hallo ihr lieben, im heutigen Beitrag geht es weiter. Und zwar mit der Anreise auf die Malediven und die weiterreise und Ankunft auf „Amari Havodda“.

Da wir nun alle Reiseunterlagen zusammen hatten und unseren „Negativ“ Test in der Tasche hatten konnte uns nichts mehr aufhalten. Voller Vorfreude und einem Breiten grinsen über beide Ohren starteten wir unser Abenteuer Malediven nun zum zweiten mal. Und was sollen wir sagen wir waren genauso aufgeregt wie beim ersten mal. Wir glauben so ein paradiesischer Ort wird, auch nach unzähligen besuchen seinen Zauber nicht verlieren.

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Die Anreise auf die Malediven

Also starteten wir schon früh am morgen mit dem ICE von Dresden nach Frankfurt. Wir hatten uns einen kleinen Vorteil verschafft, da wir über den Veranstalter „Airtours“ gebucht wurden haben wir ein 1. Klasse Ticket für die Hin- und Rückfahrt erhalten. Das ist natürlich ein willkommenes Upgrade das wir dankend angenommen haben. Während der Fahrt war der Zug wirklich gespenstisch leer und man dachte Streckenweise man fährt die ganze Zeit allein. Hier blieb nun genug Zeit die nötigen Formulare auszufüllen, die für die Einreise benötigt werden.

Vor der Einreise mussten wir noch eine Traveller Health Declaration auf dem IMUGA Portal online ausfüllen. Ihr könnt das Formular bequem hier erreichen. Dieses Formular darf frühstens 24 Stunden vor Ankunft in Malé ausgefüllt werden und muss jeweils pro Person extra ausgefüllt werden.

Tipp: Wer Englisch nicht so gut kann nutzt am besten Google Chrome und lässt sich die Website automatisch übersetzen. Das erleichtert euch das ausfüllen.

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Life to journey, life your journey!!!

Wir empfanden das ausfüllen sehr aufwendig da man auch alles dreimal genau kontrollierte, ob alle Daten wirklich richtig ausgefüllt sind damit einem die Einreise nicht verwehrt wird. Durch den dazugewonnenen Komfort kamen wir jedoch sehr entspannt nach einer in etwa fünfstündigen Fahrt in Frankfurt am Flughafen an.
Nun standen wir wieder hier, wieder hier wo wir schon vor einem Jahr standen.
Ein wahres Déjà-vu, wir können es kaum fassen und langsam wird man zunehmend immer emotionaler. Wer schon einmal auf den Malediven war, wird sicher wissen was wir meinen. Und kann ganz genau mit fühlen.

Als wir ankamen, suchten wir nun unseren Check-IN Schalter wo wir uns endlich unserer Koffer entledigen konnten. Doch dann Ernüchterung, leider noch geschlossen. Letztes Jahr hat das besser funktioniert, jedoch sind wir da auch mit Lufthansa geflogen. Dieses Jahr soll es das erste mal mit der Condor auf Langstrecke gehen. Und wir sind gespannt, ob sich die böse Kritik gegenüber Condor, vor allem auf der Langstrecke bewahrheiten oder ob wir positiv überrascht werden.

Wer uns auf Instagram folgt und unsere Storys verfolgt wird nun die Antwort bekommen auf die harmonische Flugzeugbeleuchtung. Es ist tatsächlich die „Condor“ gewesen. Keiner hat für diese Airline gestimmt gehabt. Da eilt wohl der schlechte ruf der Condor voraus. Aber dazu später mehr.

Endlich im Flugzeug angekommen, wir sind bereit für die Reise ins Paradies.

Da wir nun noch genug Zeit hatten, bis der Check-IN Schalter öffnete haben wir uns entschieden unsere restlichen gemachten Brötchen zu verspeisen. Und siehe da eine Kofferwaage, also wogen wir unsere Gepäckstücke doch mal probehalber ab. Nach der Kontrolle mussten wir feststellen, das ein Koffer fast vier Kilo zu schwer war und der andere dafür fast vier Kilo zu leicht. Problem erkannt und nochmal schnell umgepackt. Eine weitere Kontrolle, perfekt genaue schnittige 20 Kilogramm auf der Waage.
Nun öffnete der Check-IN doch endlich, dann nichts wie hin zum Schalter durch den wirklich gespenstisch leeren Flughafen Frankfurt. An manchem Dorf Bahnhof ist gefühlt mehr los gewesen als am Flughafen selbst. Wenn man das vergleicht, mit einem Jahr zuvor ist das schon ein seltsam und befremdliches Gefühl. Doch aufhalten lassen wir uns auch davon nicht. Am Check-IN will man wie immer die Reisepässe sehen, dazu kommt der NEGATIVE Covid-19 Test, der in Englisch ausgestellt sein muss, sowie die QR Codes für die Einreise. Diese können ausgedruckt oder auch auf dem Handy mitgeführt werden. Denkt nur hierbei an den Akku, wenn der leer ist bei Ankunft und ihr nichts mehr vorweisen könnt ist das kontraproduktiv.
Da wir unseren Sitzplatz schon bei der Buchung reserviert haben musst wir nicht bangen, wo wir sitzen. Das empfehlen wir euch übrigens für Langstreckenflüge, auf Kurz- oder Mittelstrecke sehen wir das allerdings nicht so.
So nun sind wir unser Gepäck los und machen uns auf zum Sicherheitscheck. Eigentlich eine ganz normale Routine mittlerweile für uns. Aber heute sollte es anders sein. Ein schriller Alarm und wir erschrocken uns, was ist jetzt hier los dachten wir uns.
Auf einmal fragte uns ein Sicherheitsmitarbeiter, ist das ihr Gepäck. Natürlich, der Rucksack war von Denise, Bundespolizisten kamen herbei und man fühlte sich wie im falschen Film. „Ihr Gepäck hat Alarm geschlagen“, was dachten wir uns. Der Rucksack wurde bis auf das kleinste Detail untersucht. Um welchen Alarm es sich handelte, ob Sprengstoff oder Drogen wissen wir bis heute nicht. Auch woran es lag, konnte uns keiner sagen. Nachdem wir den kurzen Schock verdaut haben und wieder alles eingepackt hatten, ging es nun weiter zum Gate. Jetzt wird es langsam ernst, nur noch eine Stunde bis zum Abflug.


Doch nun ist es soweit „Boarding“, langsam fangen die Hände an zu schwitzen vor Aufregung. Es wird die Temperatur geprüft und noch einmal alle Unterlagen geprüft die wir schon beim Check-IN vorlegen mussten. Doch nun ab ins Flugzeug, ein unbeschreibliches Gefühl. Es gibt einfach nichts schöneres als fliegen. Es gibt nicht umsonst die Redewendung „Nur fliegen ist schöner“. Das Flugzeug war entgegen unserer Erwartungen relativ gut gefüllt. Wir hatten jedoch Glück und hatten eine Reihe fast für uns alleine. Also konnten wir uns schön ausbreiten. Nach den gewohnten Sicherheitshinweisen ging es auf die Startbahn. Yeah es geht endlich los die Turbinen starten auf Hochtouren und wir heben ab Richtung Horizont. Wir empfanden den Start als sehr angenehm und auch der Sitzabstand ist für uns ausreichend gewesen. Dazu gesagt, wir sind nicht gerade klein. Also entgegen der Kritik das man in einer Condor Maschine nicht gut Reisen kann auf Langstrecke, müssen wir sagen dass wir das nicht bestätigen können und wir uns die ganze Reise über sehr gut gefühlt haben. Der Service war auch einwandfrei. Immer freundlich und zuvorkommend. Als wir über den Wolken waren, wurde uns Nudeln mit Bolognese serviert. Dazu gab es ein kleines Brötchen mit butter, Käse und Krautsalat. Und als Dessert ein kleiner Mars Riegel. Auch hier können wir sagen für ein Essen in der Economy Klasse wirklich spitze. Abends wurde das Licht gedimmt und es kehrte Ruhe ein, sodass man sich entspannen und schlafen konnte. Aus unserer Sicht ist gerade deswegen ein Direktflug über Nacht immer unsere erste Wahl bei solchen Strecken.

Die Sonne geht auf, die Malediven liegen direkt vor uns.

Als der Morgen erwachte gab es wieder Getränke Service und es wurde uns ein Schinken-Käse Laugen Brötchen serviert, das auch warm gereicht wurde. Auch das war durchaus genießbar. Also kurzum nochmal zu erwähnen, Condor kommt für uns jederzeit wieder in Frage. Auch, wenn wir entgegen vieler Meinung etwas Bedenken hatten. Aber wir konnten im vollen Umfang vom Gegenteil überzeugt werden.
Als das Frühstück dann verspeist war und wir aus dem Fenster sahen, tat sich das Paradies unter uns auf. Wenn der Morgen so beginnt dann weiß man es ist soweit wir sind angekommen. Die kleinen Inseln in den tollsten Farben liegen wie Spiegeleier im Meer ein immer wieder unvergesslicher Moment.
„Boarding Crew prepair vor landing“, jetzt hieß es Anflug auf Malé. Die Landung war sanft und wir wurden wie auch im letzten Jahr mit Bussen zum Terminal gefahren. Nur hier wurde beschränkt auf 50 Leute maximal pro Bus. Angekommen im Terminal wurden wir mittels Wärmbildkamera auf unsere Temperatur überprüft, gleich darauf erfolgte die Kontrolle der QR Codes für die Einreise. Die jedoch nicht gescannt wurden, aber wir sollten sie vorweisen. Im weiteren Schritt ging es nun zu Passkontrolle und zur Erteilung des Touristen Visa on Arrival (Visum bei Einreise). Hier wurden wieder unsere „Negativen“ PCR Nachweise und QR Codes überprüft. Es hat alles geklappt, wir sind eingereist und nun sind wir offiziell im Land. Ab zu den Koffern, auf die wir auch nicht lange warten mussten. Als wir das Terminal verlassen hatten, standen schon Unmengen von Leuten mit Schildern vor uns. „Amari Havodaa“ da ist es, der Mitarbeiter nahm uns herzlich in Empfang und kümmerte sich um alles.


Ankunft „Amari Havodda“

Er brachte uns zum Weiterflug per Inlandsflug und machte dort auch den Check-IN mit uns. Also wirklich alles bis ins kleinste Detail organisiert. Davon können sich viele Urlaubsorte eine Scheibe abschneiden. Zu erwähnen ist der Flughafen in Malé ist wirklich voll, man hat das Gefühl, man ist in Zeiten von Corona in einer anderen Welt. Als wäre auf einmal alles verflogen und es würde nicht existieren. Irgendwie befremdlich da man sich jetzt schon mehr oder minder an die Situation gewöhnt hat aber wir haben das auch genossen. Aber natürlich besteht auch hier Maskenpflicht. Nun warteten wir auf unseren Flug der noch einmal eine knappe Stunde in der Luft für uns bedeuten wird. Bis dahin hat alles in allem ungefähr eine Stunde gedauert. Bis unser Boarding los ging, verging noch einmal eine gute halbe Stunde durch hohes Flugaufkommen.
Doch dann ging es endlich weiter, man ist ja doch ganz schön fertig von dem langen Flug und kann es dann kaum erwarten endlich anzukommen. Im Flugzeug wurde für jeden kostenloses Wasser bereitgehalten. Wir überflogen wieder unzählige viele kleine traumhafte Inseln bis wir nach einer knappen dreiviertel Stunde zur Landung ansetzten. Eine wirklich leer wirkende Insel mit einer Landebahn in der Mitte, man lief quer über die Landebahn zum kleinen Flughafengebäude. Terminal kann man das hier nicht richtig nennen, aber es erfüllt seinen Zweck. Auch hier wurden wir gleich wieder von Mitarbeitern von „Amari Havodda“ empfangen. Wir wurden in einem Golfwagen zum Hafen gefahren und die Koffer wurden in einem extra Wagen transportiert. Dort angekommen wurde unser Gepäck dann in das für uns vorgesehene Boot verstaut. Jedem Passagier wurde eine Schwimmweste angelegt und dann ging es los mit dem Speedboot. Eine 15-20 minütige Fahrt trennen uns nun nur noch von „Amari Havodda“. Kaum an Bord bekommen wir schon das nächste Wasser gereicht.

Zwischenlandung bevor es mit dem Speedboot auf „Amari Havodda“ geht.

Aber hier ein kleiner Tipp von uns. Falls ihr etwas trinken wollt, dann entscheidet euch sofort dazu, wenn ihr es in die Hand bekommt. Denn das Boot fährt so schnell, das ihr dann sonst keine Gelegenheit mehr habt. Auch hier noch ein Hinweis wer Probleme mit Wellengang und Boot fahren hat, brauch hier nichts befürchten. Da man so schnell fährt, das man davon rein gar nichts mitbekommt.

Nun kommt er wieder dieser magische Moment, von dem jeder überwältigt werden sein wird. Die es schon kennen wissen was wir meinen. Von weiten sehen wir die Insel immer näher kommen und man kann nun langsam die winkenden Mitarbeiter schon erkennen, die nur darauf warten, uns herzlich in Empfang zu nehmen. Wir legen an im Paradies, es ist soweit, wir machen den ersten Schritt aus dem Boot und mit einem Schlag ist die ganz Anspannung und die Strapazen der Anreise verschwunden. Man atmet tief durch und wird so herzlich in Empfang genommen wie wir es von keinem anderen Ort auf dieser Welt bisher kennen. Wir laufen mit unserem Handgepäck über den Jetty bis zur Empfangshalle. Dort wird uns gleich sofort ein erfrischendes Tuch überreicht, das wirklich eine Wohltat ist. Wir setzen uns hin und können es noch kaum glauben wir sind wieder hier, hier auf den Malediven, hier auf „Amari Havodda“. Natürlich darf ein Getränk nicht fehlen zur Begrüßung, das uns auch sofort serviert wird, einfach Klasse. Edwin, ist der Gästebetreuer für Deutsche Gäste auf der Insel und kümmerte sich herzlich um uns. Er kümmerte sich um den Check-IN auf der Insel und erklärte uns in kurzen Zügen das wichtigste über die Insel, bevor es nun ab zu unserem Zuhause ging für die nächsten zwei Wochen.

Endlich angekommen, das Paradies hat einen Namen. „Amari Havodda“

Doch dazu mehr in unserem nächsten Blog Beitrag, dann werden wir über das Essen und die Unterkunft an sich berichten. Also bleibt dran und lasst gerne ein Abo auf Instagram da damit ihre nichts verpasst. Oder schreibt euch für unseren Newsletter ein.

Demnächst folgen:

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  • Verlobung auf den Malediven
  • Denise Geburtstag
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Bis bald ihr lieben. 💗

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